Donnerstag, 25. August 2011

Vater, Tochter Beziehung

1. Sorte von Vater :
Vater und Tochter, ein Herz und eine Seele

Bevor die Tochter auf der Welt ist kann sich der Vater kaum vorstellen wie Unerbittlich und erbarmungslos seine Liebe ihr gegen über sein wird, dass sie sein Leben wird, seine Liebe. 
Die Erinnerung an sein Leben bevor sie da war verschwindet nach und nach. 
Das alles was er fühlt, was er denkt, was er tut nur um sie lachen zu hören ist keine Handlung aus Euphorie, nein, es ist die Liebe ihr gegen über, die ihn immer wieder dazu bringt. 
Selbst wenn sie 18 ist und mit Pircings an ihrem Körper überseht sein sollte, sieht er sie als kleines Mädchen mit einem Kleid an, welches sich im Wind erhebt während sie um ihn herum rennt. Mit zwei oder ganz vielen Zöpfchen im zerzausten Haar. 
Und sie die Tochter wird sich immer dran erinnern was für ein toller Vater er war, wie sie auf seinem Schohs sahs und nach den selbst gebackenen Keksen griff. 

2. Sorte von Vater :
Vater und Tochter, Herz schmerz 

Von der Geburt an seiner Tochter liebt er sie, zumindest meint er es.
"Ist er mein Vater?" eine Frage die das kleine Mädchen immer wieder stellen muss ob zur Mutter hin oder leise in sich hinein. Doch wie soll sie es wissen, ist er, der Vater, nur Abends und am Wochenende da. 
Schläge austeilen , Beleidigungen von sich geben , Herablassende Bemerkungen flüsternd sagen, ist das was sie hört. Aber am Abend wenn es Zeit ist für sie zu schlafen, gibt er ihr einen Kuss, wünscht ihr eine gute Nacht und sagt in ihr kleines Ohr so leise das sie es grade so versteht: Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt.
Sie schläft mit Tränen in den Augen ein. 
Später, im alter von 18 Jahren, geht sie, ohne den Kontakt zu ihm zu halten, lebte ihr Leben. 
Jahre werden vergehen, dann das große Wiedersehen, am Sterbebett, ihre letzten Worte werden sein: Ich Verzei dir.
Seine letzten Worte: Danke. 

3. Sorte von Vater :
Vater und Tochter , ein Herz und eine ewige Qual.

Zum einem liebt er sie so erbarmungslos wie die 1. Sorte doch behandelt er sie immer öfters wie die 2. Sorte von Vater. Ein ewiges hin und her eine ewige Qual. Vom alter drei bis 12 gibt er sich die Schuld für sein schäbiges Verhalten, er wird meinen das er der Kranke ist. Wird ihr jeden Tag versprechen das er sich ändern wird, dass es ihm so leid tut das er wieder zu schlug. Das die Worte die er sprach nicht so gemeint waren, rein aus Wut ! 
Es versteht sich doch von selbst das sie ihm Blind vertraut und nur sagt: Ist schon Okey, ich verzeih dir. 
Ab den 13 Lebensjahr sagt er zu ihr nur: Du hast es soweit kommen lassen du hast es Provoziert! Es tut mir nicht leid was ich getan habe du hattest es verdient! Du weißt ja was passiert wenn du dich so verhältst. 
Mit 15 fängt sie sich an zu wehren sagt ihm ihre Meinung, bis sie mit 16 letzten Endes endgültig geht. Da sie die ganzen lügen, Schuld Zuweisungen nicht mehr ertragen kann, wie auch die ewigen leeren Versprechungen und die Worte : Ich liebe dich doch, du bist meine Tochter! Und paar Tage später macht er sie wieder fertig, tut ihr weh ob Seelisch oder Körperlich.
Am Ende verspricht er ihr noch eine Sache : Es wird immer dein Zuhause sein und auch immer dein Zimmer. 
Ein paar Tage später will er ihren Schlüssel und schmeißt alles aus "ihrem" Zimmer, selbst die dinge die sie eigentlich da lassen wollte, da er nicht mal sein letzten Wort was er ihr mit auf den Weg gab halten konnte. 
Am Ende bleibt das Sterbebett leer.

Egal wohin ihr geht, nimmt mich mit

Die Wolken ziehen dahin, ich liege nur im Gras und schaue ihn voller Sehnsucht nach, mit nur einem Gedanken : Egal wohin ihr geht, nimmt mich mit!
So schnell ich konnte sprang ich auf, lief ihnen hinter her, schrie nach oben : Oh bitte tragt mich mit davon!
Ich fing an zu springen, in meiner Fantasie so hoch das ich fast auf eine Wolke mich niederlassen konnte, in der Realität nicht mal 2 Meter. Denn mein Körper war zu schwach um mich so weit nach oben zu tragen. 
Dann fing ich an zu rennen, so schnell ich nur konnte, sprang höher, weiter und mit mehr Kraft, mit der Hoffnung das mir Flügel wachsen und ich die Wolken nicht mehr brauchen würde, selbst davon Gleiten könnte. In meiner Fantasie wuchsen sie, doch waren sie so dünn und zart das sie durch die Hitze der Sonnenstrahlen sofort Feuer fingen und ich die Asche auf meiner Haut spürte bis sie im Wind Verschwand.  In der Realität schmerzte mir die Brust, schlug mein Herz wie wild, Tränen schlugen mir gegen mein Gesicht und meine Muskeln wurden schwach. 
Bis ich wieder lag im Gras mit dem einen Gedanken: Egal wohin ihr geht, nimmt mich mit.