Donnerstag, 25. August 2011

Egal wohin ihr geht, nimmt mich mit

Die Wolken ziehen dahin, ich liege nur im Gras und schaue ihn voller Sehnsucht nach, mit nur einem Gedanken : Egal wohin ihr geht, nimmt mich mit!
So schnell ich konnte sprang ich auf, lief ihnen hinter her, schrie nach oben : Oh bitte tragt mich mit davon!
Ich fing an zu springen, in meiner Fantasie so hoch das ich fast auf eine Wolke mich niederlassen konnte, in der Realität nicht mal 2 Meter. Denn mein Körper war zu schwach um mich so weit nach oben zu tragen. 
Dann fing ich an zu rennen, so schnell ich nur konnte, sprang höher, weiter und mit mehr Kraft, mit der Hoffnung das mir Flügel wachsen und ich die Wolken nicht mehr brauchen würde, selbst davon Gleiten könnte. In meiner Fantasie wuchsen sie, doch waren sie so dünn und zart das sie durch die Hitze der Sonnenstrahlen sofort Feuer fingen und ich die Asche auf meiner Haut spürte bis sie im Wind Verschwand.  In der Realität schmerzte mir die Brust, schlug mein Herz wie wild, Tränen schlugen mir gegen mein Gesicht und meine Muskeln wurden schwach. 
Bis ich wieder lag im Gras mit dem einen Gedanken: Egal wohin ihr geht, nimmt mich mit. 

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